Waldkalender/Mai

Jahreszeitliche Anregungen zum Walderleben (Stand: Juli 2005)

Wald und Mensch:

  • Hinweis: Der Wald ist jetzt „Kinderstube“. Hände weg von den Jungtieren, Ruhe im Wald.

Bauern-Weisheiten:

  • Der Maikäfer Menge bedeutet der Schnitter Gedränge.
  • Sind die Maikäfer und Raupen viel, steht eine reiche Ernte am Ziel.
  • Ein Jahr unfruchtbar sei, wenn es viel donnert im Mai; blühen aber die Eichen Ende Mai, es ein gutes Schmalzjahr sei.
  • Kommt der Mai mit Schall, bringt er Kuckuck und Nachtigall.
  • Wenn im Mai die Wachteln schlagen, künden sie von Regentagen.
  • Maientau macht grüne Au.
  • Sind die Maikäfer angesagt, wird ein Schoppen mehr gewagt.
  • Der Mai bringt Blumen dem Gesichte, aber dem Magen keine Früchte.
  • Ist es im Mai recht kühl und nass, haben die Maikäfer wenig Spaß.
  • Je mehr die Maikäfer verzehren, je mehr wird die Ernte bescheren.

  • Blühende Bodenpflanzen: Maiglöckchen, Preiselbeere, Löwenzahn, Walderdbeere, Waldmeister, Heidelbeere, Hahnenfuß u.a.
  • Blühende Bäume und Sträucher: Weißtanne, Stieleiche, Rotbuche, Weißdorn, Robinie, Besenginster, Kiefer, Schlehe, Pfaffenhütchen, Fichte, Eberesche, Ahorne, Faulbaum u.a.
  • Zugvogel-Ankunft: Neuntöter, Pirol, Gartenmücke, Teichrohrsänger u.a.
  • Vogelbruten: Nachtigall, Kiebitz, Rebhuhn, Pirol, Stieglitz, Grasmücken, Meisen, Bachstelze, Rauchschwalbe u.a.
  • Laichende Lurche: Rotbauchunke, Wechselkröte, Seefrosch, Wasserfrosch u.a.
  • Insekten: Schmetterlingsraupen von Großem Fuchs, Tagpfauenauge, Schwalbenschwanz u.a.;
  • „geflügelte“ Ameisen; Hirschkäfer erscheinen