Waldkalender/Januar

Jahreszeitliche Anregungen zum Walderleben (Stand: Juli 2005)

Wald und Mensch:

  • Traditioneller Waldstände zur „Grünen Woche“ in Berlin
  • Hinweis: Wald- und wildverträglicher Wintersport tut not. Wege nicht verlassen!
  • Wanderungen zum Thema Holz
  • bei Schnee Spuren- und Fährtenwanderungen

Bauern-Weisheiten:

  • Wächst die Frucht im Januar, kommt bestimmt ein böses Jahr.
  • Das Licht nimmt zu am Neujahrstag - so weit ein Mücklein gähnen mag.
  • Dreikönig (6.) wächst der Tag - so weit ein Hirschlein springen mag.
  • Wenn Fabian (20.) tanzen die Mücken, so muss man den Kühen das Futter bezwicken.
  • Im Januar sieht man lieber den Wolf - als einen Bauern in Hemdsärmeln.
  • Wenn Agnes (21.) und Vincentius (22.) kommen, wird neuer Saft im Baum vernommen.
  • Wächst das Gras im Januar, ist’s im Sommer in Gefahr.
  • Auf Pauli (25.) Bekehr - kommt der Storch wieder her.
  • Mückenspiel im Januar - wird das Wiesenfutter rar.
  • Ist im Januar dick das Eis, gibt’s im Mai ein üppig Reis.
  • Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
  • Tanzen im Januar die Mucken, muss der Bauer nach dem Futter gucken.
  • Wenn’s auf kahle Bäume wittert, kommt neue Kälte angeschlittert.

  • Paarung: Rotfuchs, Schwarzwild („Rauschzeit“ endet), Waschbär, Biber, Hase u.a.
  • Fährten im Schnee: Hase, Kaninchen, Fuchs, Dachs, Rotwild, Rehwild, Schwarzwild u.a.
  • Wintergäste: Seidenschwanz, Bergfink, Tannenhäher, Reiherente, Gänsesäger u.a.
  • Pilze: Austern-Seitling, Frost-Schneckling, Samtfuß-Rübling u.a.